Liebe Besucher/Freunde,

am Freitag 10.06.2011 ziehen wir unsere gesamte technische Infrastruktur in ein neues Rechenzentrum um.

Nach intensiver Planung unter dem Fokus eines möglichst schnellen und reibungslosen Wechsels steht nun der genaue Termin für die Umstellung fest.
Der zeitliche Ablauf des Umzuges ist wie folgt geplant:

I. Freitag, 10.06.2011 – 16.00 Uhr (Europa: 22.00 Uhr) – Abschaltung aller Server. In dieser Zeit sind alle Serverdienste (Webserver) vollständig OFFLINE.

II. Samstag, 11.06.2011 – ca. 21.00 Uhr (Europa: 03.00 Uhr) – Die Systeme werden schrittweise wieder in Betrieb genommen.

Vielen Dank für Verständnis.
 
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Außergewöhnliche Geschichten von Patienten, die nach vielen Jahren wieder ihr Augenlicht erlangten oder zum allerersten Mal sehen können – Dank der Fundación Visión!

 

 

…..Stellen Sie sich vor….eine Person, der man sehr nahe steht, verliert plötzlich ihr Augenlicht…..


 

Hier geben wir Ihnen einen Einblick in die Geschichten von Patienten. Diese sind nur einige Geschichten. 24.000 Menschen -  jeder mit seinem eigenen Schicksal – träumen davon, sehen zu können.

 

 

Die Geschichte der Geschwister Griselda y Dora Yahari (7 und 9 Jahre)

In der knapp 70 km von Asunción gelegenen Stadt Yaguarón sind die beiden blinden Schwestern, Griselda und Dora, von extremer Armut und Finsternis befreit worden, dank vieler Menschen guten Willens. Sie lebten jahrelang in prekären und ungesunden Verhältnissen, hatten keine Perspektive und zur Schule gingen sie auch nicht. Sie waren sich komplett selbst überlassen, taten alles gemeinsam und merkten sich jeden Schritt in ihrem Umfeld. Die Mädchen waren sehr unterernährt, da ihre Eltern unter permanentem Alkoholeinfluss standen.  Die Nachbarn machten sich sehr große Sorgen und nahmen Kontakt mit einer Sozialarbeiterin vom Staat auf, die Griselda und Dora zu einem Gesundheitszentrum brachte. Dort blieben sie für drei Monate.

Die Sozialarbeiterin kannte die Fundación Visión und begleitete die beiden Schwestern dorthin, um sie untersuchen zu lassen. Dort wurde bei beiden Mädchen kongenitaler Katarakt (Grauer Star) diagnostiziert. Daraufhin hat man sie in der neuen Klinik der Fundación Visión operiert. Griselda und Dora können ihr Glück kaum fassen. Zum ersten Mal in ihrem Leben können sie sehen und die Natur sowie  ihre Umwelt  mit eigenen Augen entdecken.

Da das Schicksal der beiden Mädchen so viele Herzen berührt hat, lud man sie im Jahr 2010 zur „Cena del Millón“ nach Asunción ein. Mit ihrer herzerweichenden Geschichte eroberten die beiden Mädchen die Herzen des Publikums und es flossen Tränen der Freude und des Mitgefühls.

Dieses Jahr besuchen Griselda und Dora  zum ersten Mal  die Schule und lernen schreiben und lesen.

 

Die Geschichte der Familie Lopéz Valdéz aus Limpio

Deren drei Kinder, Cristian Osmar (7 Jahre), Viviana (4 Jahre) und Araceli de los Angeles (9 Monate),  litten seit ihrer Geburt an Grauem Star. Das Team der Fundación Visión operierten die Geschwister. Dank dieser OP führen die Kinder nun ein aktives Leben und haben eine Zukunft mit Visionen.


Die  Geschichte von Clementina Villalba

Clementina ist 76 Jahre alt und lebt in Caazapá mit ihrer Enkelin Vidalin, die für Clementina eine große Stütze in ihrem Leben ist. Clementina ist taubstumm. Ihre Umwelt nahm sie nur mit ihren Augen wahr.  Dann erkrankte sie an Grauem Star und verlor auch noch ihre Sehkraft. Da sie keine finanzielle Mittel  für eine Behandlung hatte, konnte man ihr nicht helfen. Sie war auch schon bei vielen Ärzten, aber niemand hatte sich bereit erklärt, sie zu operieren. Sie hatte sogar ihre Hühner und andere Sachen verkauft, um Hilfe aufzusuchen. Ihre Enkelin hörte von der Fundación Visión und schrieb ihr einen Brief.  Die Ärzte der Fundación Visión entschieden, Clementina zu operieren und ihre Enkeln begleitete sie sogar zum OP. Clementina wurde vom Team der Fundación Visión am 04.08.2006 im Gesundheitszentrum in Caazapá operiert. Am nächsten Tag sahen wir sie zum ersten Mal lächeln und sie und Ihre Enkelin sind unendlich dankbar und glücklich. Nun kann sie wieder sehen und hat Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

 

Die Geschichte von Diego Benítez aus Villa Las Mercedes (San Pedro)

Diego Benítez wurde am 2. May 1994 in  Villa Las Mercedes, Oratorio (San Pedro) blind geboren. Er wurde vor langer Zeit in einem staatlichen Krankenhaus operiert, wo man eine Kataraktextraktion seiner beiden Augen durchführte. Da man aber die Intraokular-Linsen nicht einsetzen konnte, blieb er weiterhin blind. Er lebt mit seinem Vater, der ebenso unter großen Augenproblemen leidet. Wegen seines gesundheitlichen Zustandes hat er jegliche Hoffnung auf ein besseres Leben verloren. Demzufolge hat er für Diego auch keine Hilfe aufgesucht.

An einem regnerischen Nachmittag begleitete ein Onkel von Diegito ihn zu einer Operationskampagne in der Kolonie Volendam, von der er durch eine Übertragung im Radio erfuhr und hoffte auf Hilfe für Diegito, damit er behandelt und operiert werden konnte. Er tat das Unmögliche, um Diegito nach Volendam zu bringen. In strömendem Regen und Kälte wurden sie mit weiteren 30 Personen 4 Stunden lang auf einem Anhänger eines Traktors transportiert.

Die Familie von Diegito gehört zur sehr armen Bevölkerungsschicht.  Aus diesem Grunde wurde die Gemeinde der Kolonie Volendam für diese Problemsituation sensibilisiert und übernahm die Kosten einer Operation für Diegito.  Zudem spendete sie noch Kleidung und Schuhe. Sogar die Kinder von Volendam haben sich für Diegito eingesetzt, da ihre Missionars-Eltern ihnen eine solche Aktivität und Haltung gegenüber den Armen und Hilfsbedürftigen gelehrt haben.

Nachdem Dr. Miguel Scalamogna von der Fundación Visión Diegito untersucht hatte, entschloss er, den Jungen zu operieren. Innerhalb von 24 Stunden nahm man ihm die Bandagen ab und Diegito verdeckte seine Augen, weil das Licht ihn sehr stark blendete. Es war solch ein emotionaler Moment für ihn, so dass er sich übergeben musste. Nach 10 Jahren Blindheit sah er zum ersten Mal in seinem Leben seine Familie und Freunde wieder und lernte die Welt um ihn herum neu kennen.

Früher war er sehr traurig, aber nach der Operation kehrte das strahlende Lächeln zurück in das Gesicht von Diegito.

 

Die Geschichte von Cristaldo Domingo aus Campo Alegre

Cristaldo ist 8  Jahre alt. Sein Vater, Fulgencio Domingo, ist von Beruf Landwirt. Er hatte uns erzählt, dass Cristaldo seit seiner Geburt an grauem Star litt.  Aufgrund dieser Krankheit führte er ein sehr begrenztes Leben. Der Chef von Fulgencio erfuhr von den Aktivitäten des Programms der Fundación Visión und empfahl der Familie, diese aufzusuchen. Dorte untersuchte und operierte man ihn. Zufrieden  mit der exzellenten Versorgung seitens Fundación Visión, aber noch glücklicher über das Geschenk, das Gott ihm machte, sehen zu können. Cristaldo kann jetzt ein ganz normales Leben führen, mit Jungen in seinem Alter spielen und in die Schule gehen.


Die Geschichte von Julio Mario Chuaijhart Acevedo, aus Puerto Jejuí, San Pedro

Infolge einer Erkrankung an Grauem Star auf beiden Augen verlor Julio Mario mit 18 Jahren sein Augenlicht.  30 Jahre lang lebte er in Dunkelheit und während dieser Zeit heiratete er und wurde Vater von 3 Kindern. Er hatte  weder seine Frau noch seine Kinder jemals gesehen. Während einer Operationskampagne in der Kolonie Volendam wurde er vom Team der Fundación Visión operiert. Ein Tag nach der Operation entfernte man ihm die Bandagen. Er war ganz außer sich vor Glück und es flossen Tränen der Freude.  Zum ersten Mal sah er seine Frau und seine drei Kinder.